Aufschlussdaten des CASE-Projektes
Der vorliegende Datensatz beinhaltet die Position von Aufschlusspunkten mit den jeweiligen Informationen über die Lithologie, Stratigraphie, das Gesteinsalter und tektonische Daten, die während der CASE-Expeditionen aufgenommen wurden. Die Attribute enthalten Graphiken der tektonischen Strukturen, die in den Aufschlusspunkten aufgenommen wurden. Das Forschungsprogramm CASE (Circum-Arctic Structural Events) wurde Ende der 80er Jahre von der BGR initiiert, um die plattentektonischen Prozesse während der Entwicklung des Arktischen Ozeans anhand terrestrischer Daten der umliegenden Kontinentränder zu rekonstruieren. Die wissenschaftliche Fragestellung des CASE-Programms ist so einfach wie komplex: wie ist der Arktische Ozean, dieses große Becken zwischen der eurasischen und der nordamerikanischen Kontinentalplatte, entstanden? Plattentektonisch gibt es dafür bisher noch keine schlüssigen Antworten. Im Gegensatz zu den marinen Expeditionen von Geophysikerinnen und Geophysikern im Arktischen Ozean können Geologinnen und Geologen an Land entlang der verschiedenen Küstengebiete des Polarmeeres Gesteine, Strukturen, Falten und Störungszonen direkt anfassen, in Augenschein nehmen, kartieren und die jeweiligen Alter der Bewegungen bestimmen. Dadurch ist es möglich, Gesteinseinheiten und Deformationszonen auf verschiedenen Kontinentalplatten direkt miteinander zu vergleichen und damit auch zu rekonstruieren, wann diese Platten zusammengestoßen sind, wie lange sie nebeneinander gelegen haben und wann und wie sie sich wieder voneinander getrennt haben. Die Schwerpunkte und Forschungsgebiete seit Beginn der BGR-Arktisforschung liegen entlang der Kontinentränder zwischen Spitzbergen über Grönland und den kanadischen arktischen Archipel bis zum Yukon North Slope an der Grenze zu Alaska. Auf der gegenüberliegenden Seite des Arktischen Ozeans wurden mit russischen Partnern Forschungsreisen nach Jakutien, in die Festlandsgebiete nahe der Laptewsee, auf die Neusibirischen Inseln sowie den Polaren Ural durchgeführt. Eine wichtige Methode für die Interpretation der geologischen Evolution der Arktis ist die Aufnahme tektonischer Strukturen (Störungen, Falten, Schieferung etc.), die Erfassung der Bewegungsrichtungen und die Datierung der Bewegungen.
Simple
- Alternativtitel
-
CASE Outcrop Data
- Datumsangaben (Erstellung)
- 2022-04-22
- Datumsangaben (Publikation)
- 2022-07-12
- Identifikator
- f344472d-acce-553e-94a1-5b9090e9a1a9
- Bearbeitungsstatus
- Kontinuierliche Aktualisierung
- Thema
-
-
Geology
-
Geologie
-
Outcrop
-
Aufschluss
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Tectonics
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Tektonik
-
Faults
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Störungen
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- Ort
-
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Arktis
-
Arctic
-
- Zugriffseinschränkungen
- Benutzerdefinierte Einschränkungen
- Andere Einschränkungen
- Es gelten keine Zugriffsbeschränkungen
- Nutzungseinschränkungen
- Benutzerdefinierte Einschränkungen
- Andere Einschränkungen
-
Allgemeine Geschäftsbedingungen, siehe https://www.bgr.bund.de/AGB - General terms and conditions, see https://www.bgr.bund.de/AGB_en . Die bereitgestellten Informationen sind bei Weiterverwendung wie folgt zu zitieren: Datenquelle: CASE Outcrop Data, (c) BGR, Hannover, 2022
- Sprache
- Deutsch
- Zeichensatz
- Utf8
- Thematik
-
- Geowissenschaften
- Code
- EPSG:4326
- Abgabeformat
-
-
Shapefile
(
n/a
)
-
Shapefile
(
n/a
)
- Transfergrösse
- 1
- Online
-
CASE Outcrop Data (Shapefile)
CASE Outcrop Data im Format Shapefile
- Bezugsebene
- Datenbestand
- Erläuterung
-
Karsten Piepjohn (KP - BGR), Werner von Gosen (WvG - Uni Erlangen) and Andreas Läufer (AL - BGR) collected the tectonic measurements, outcrop photos and outcrops sketches in the circum-Arctic regions during the CASE expeditions.
- Metadatensatzidentifikator
- 87136bc0-55ae-4d17-b1b0-67779c781403 XML
- Sprache
- English
- Zeichensatz
- Utf8
- Hierarchieebene
- Datenbestand
- Bezeichnung der Hierarchieebene
-
Geologie
- Datum
- 2025-10-16
- Bezeichnung des Metadatenstandards
-
INSPIRE Metadata Implementing Rules: Technical Guidelines based on EN ISO 19115 and EN ISO 19119
- Version des Metadatenstandards
-
n/a
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