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  • Das UBA ist gemäß nationaler Gesetzgebung (Pflanzenschutzgesetz (PflSchG), Arzneimittelgesetz (AMG), Chemikaliengesetz (ChemG)) als Einvernehmensbehörde sowohl bei der Zulassung von Pflanzenschutz- und Arzneimitteln und ihren Wirkstoffen als auch bei der Anmeldung von Neustoffen beteiligt. Darüber hinaus werden vom UBA auch zahlreiche Aufgaben auf der Grundlage internationaler Verpflichtungen sowohl im Zusammenhang mit dem Inverkehrbringen von chemischen Stoffen als auch bei der Bewertung von Pflanzenschutz- und Arzneimittelwirkstoffen hinsichtlich ihrer Umweltrelevanz wahrgenommen (z.B. EU-Wirkstoffprogramm zur Registrierung bestimmter Pflanzenschutzmittel-wirkstoffe, OECD-Pflanzenschutzmittelprogramm). Die Vielfalt der zu berücksichtigenden Informationen, die ständig steigende Zahl der Anmeldungen neuer Stoffe und Zulassungen von Arznei- und Pflanzenschutzmitteln, der beträchtliche Datenumfang und die Gegebenheit, dass die von Herstellern und Meldern für die Bewertungsdurchführung einzureichenden Daten vorrangig in elektronischer Form mittels CD oder Diskette bereitgestellt werden, machen den Einsatz von Informationstechnik zur Wahrnehmung der Vollzugsaufgaben unerläßlich. Zur Gewährleistung eines zügigen und ordnungsgemäßen Ablauf der fristgebundenen Verwaltungsverfahren im UBA und unter Berücksichtigung der zeitlichen Vorgaben in Kommunikation mit den anderen am Vollzug beteiligten Behörden, werden Werkzeuge zur Vorgangsregistrierung und Terminverwaltung benötigt. Im Bewertungsverfahren ist die schnelle Bereitstellung aller Daten im aktuellen Vorgang neben den Daten früherer Vorgänge für die Erstellung vergleichbarer, konsistenter Bewertungen gefordert. Die im UBA mit Hilfe von Textverarbeitungsprogrammen erstellten Bewertungen sind unter Bezugnahme auf die zugrunde liegenden Faktendaten für eine kurzfristige Einsichtnahme durch den Sachbearbeiter vorzuhalten. Des weiteren sind für die Informationsbeschaffung bzw. für einen effizienten Datenaustausch mit den anderen am Vollzug beteiligten Behörden Kopplungen an fachlich relevante Informationssysteme zu realisieren (Vollzug Arzneimittelgesetz: Arzneimittel Informationssytem (AMIS) des BfArM bei DIMDI, Vollzug Pflanzenschutz-gesetz: Datenbank INFOZUPF der BBA). Es hat sich als fachlich sinnvoll erwiesen, die im Rahmen der benannten Stoffgesetze erhobenen Daten zu Identität und Bewertung von Neustoffen und die vorgelegten und ermittelten Daten zu Pflanzenschutz- und Arzneimittelprodukten, sowie ihrer Wirkstoffe, in einem gemeinsamen "Informationssystem Chemikaliensicherheit" vorzuhalten. In diesem Informationssystem sollen die für die Vollzüge ChemG, AMG und PflSchG zu berücksichtigenden Verfahren zur Vorgangsbearbeitung durch Bereitstellung spezifischer Strukturen abgebildet werden, zur Erfassung und Bereitstellung von Identitätsdaten, Faktendaten und Bewertungstexten sollen gleiche Strukturen genutzt werden. Es wird angestrebt, das "Informationssystem Chemikaliensicherheit" auch für die Erfassung und Bereitstellung biozider Produkte und ihrer Wirkstoffe heranzuziehen.

  • Im Mittelpunkt des Pilotprojekts steht die klimaorientierte Wiederherrichtung und Modernisierung sowie der Umbau eines innerstädtischen Denkmalensembles zu einem sozialen und kulturellen Zentrum. Bodhicharya ist ein Buddhistisches Zentrum für Frieden und Verständigung in Berlin-Friedrichshain. Ziele: Es soll die schrittweise Wiederherrichtung eines Denkmalkomplexes zu einer interkulturellen Begegnungsstätte mit Seminarräumen und Wohnungen erfolgen. Darunter fallen Maßnahmen mit positivem Einfluss auf das Mikoklima, wie z.B. die geplante Dachbegrünung des Tempels, die Entsiegelung und Begrünung der Höfe, mit "Öko-Ecke" und Umsiedelung einer vom Aussterben bedrohten Pelzbienenart, aber auch bautechnische Maßnahmen, wie moderne perlitegedämmte Ziegel, Recycling von Baustoffen, moderne Brettschichtholzdecken aus nachwachsende Rohstoffen und die für die Beheizung des Tempels vorgesehene Wärmerückgewinnung und Solaranlage. KLIMASZENARIO Aktuelle Klimaprojektionen bzw. -szenarien und -informationen werden vom Deutschen Wetterdienst (DWD) bereitgestellt. Auch stadtklimatische Grundlageninformationen des DWD für Berlin werden genutzt. Für die Anpassung der Immobilien- und Wohnungswirtschaft an den Klimawandel ist die Veränderung von Jahresdurchschnittswerten im Regelfall unkritisch. Von weit größerer Bedeutung ist die Zunahme extremer Wetterereignisse. Parameter: extreme Wetterereignisse wie Hitzewellen, Schlagregen, Hagel und Sturm, Starkregen, Hochwasserereignisse räumlicher Bezug: Berlin Zeithorizont: bis 2100 KLIMAFOLGEN Stadtklimatische Folgen wie sommerliche Überwärmungsproblematik und Hitzestress werden betrachtet. Sektoren und Handlungsfelder: Bauwesen, Stadtentwicklung ANPASSUNGSMASSNAHMEN Vorgesehenen baulichen Maßnahmen zum Klimaschutz und zur Klimaanpassung beinhalten die aktive Einbindung und Unterstützung der Nutzer. Sie umfassen u. a. - Verbesserung des Mikroklimas durch Begrünung der Dächer und die Entsiegelung und Begrünung ehemaliger Garagenhöfe, - ressourcenschonende Bauweise durch Recycling vorhandener Materialien und weitgehenden Einsatz von natürlichen Baustoffen, - Nutzung regenerativer Energien (Solarenergie und Wärmerückgewinnung), - Optimierung der thermischen Hülle der Gebäude und - die Schaffung und Erhalt von Rückzugsgebieten und Nistplätzen für Wildtiere (Vögel und Nutzinsekten), als Beitrag zur Unterstützung der biologischen Vielfalt. relevante Akteure: Nutzer der Begegnungsstätte und lokale Akteure der Stadtentwicklung/-planung VULNERABILITÄT wird nicht betrachtet

  • Senator für Kultur

  • SUBV, Referat 32 Quantitative Wasserwirtschaft, Hochwasser- und Küstenschutz, Meeresumweltschutz

  • Statistisches Landesamt Bremen

  • Magistrat der Stadt Bremerhaven Vermessungs- und Katasteramt Postfach 21 03 60 27524 Bremerhaven Fährstraße 20 Technisches Rathaus 27568 Bremerhaven

  • INSPIRE Downloaddienste des Landes Bremen

  • SUBV, Referat 22 Immissionsschutz

  • Ordner INSPIRE Darstellungsdienste

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